Studio Jonas Staal

New Unions: Act I–V

  • Dialog
  • Installation
Englisch /  ca. 90 Min.

“New Unions” ist eine künstlerische und politische Intervention des Studio Jonas Staal, in Zusammenarbeit mit regelmäßigen Kollaborateur:innen wie dem Architekten Paul Kuipers, Designer Remco van Bladel und dem kuratorischen Team des HAU Hebbel am Ufer.

“New Unions“ geht von der aktuellen politischen, ökonomischen, humanitären und ökologischen Krise Europas aus. Vertreter:innen von transdemokratischen Bewegungen und Organisationen kommen zusammen, um alternative Gemeinschaften zu entwerfen. “New Unions” stellt sich gleichermaßen gegen ultranationalistische Parteien, die den Austritt aus der Europäischen Union fordern und nach einer Rückkehr zu einer mythischen Vorstellung des Nationalstaats streben, wie auch gegen die politökonomischen Funktionseliten, die die EU für ihre Austeritätspolitik nutzen.

Die Berliner Ausgabe wurde in Zusammenarbeit mit folgenden politisch-emanzipatorischen Parteien und Plattformen entwickelt: “Antarsya” (Griechenland), “Candidatura d'Unitat Popular“ (Katalonien), “Common Weal" (Schottland), “Feministiskt initiativ“ (Schweden), “Rødt parti“ und “Solidaritet med Kurdistan” (Norwegen).

Act I

Fr 13.01.2017, 19:00
Feministische Union

Szenario für eine zukünftige transdemokratische Union, die sich auf europaweiten feministischen Plattformen zur Geschlechtergleichheit, Intersektionalität und Solidarität stützt.

Baharan Raoufi (“Feministiskt initiativ“, Schweden)

Antwort: LaToya Manly-Spain (Arrivati)

Act II

Sa 14.01.2017, 17:00
Internationalistische Union

Szenario einer zukünftigen transdemokratischen Union auf Basis einer Beschleunigung der aktuellen Krise und die auf einer internationalistischen Neuorientierung nach dem Zusammenbruch beruht.

Despina Koutsoumba (Antarsya, Griechenland)

Antwort: Anna Stiede (BLOCKUPY – RESISTANCE IN THE HEART OF THE EUROPEAN CRISIS REGIME)

Act III

Sa 14.01.2017, 21:00
Staatenlose Union

Szenario einer zukünftigen transdemokratischen Union, in der die Tradition des revolutionären Sozialismus mit der Praxis einer “staatenlosen Demokratie“ in den befreiten Gebieten Nord- und West-Kurdistans verbunden wird.

Seher Aydar (“Rødt parti“ und “Solidaritet med Kurdistan“, Norwegen)

Antwort: Sebastian Jünemann (CADUS – Redefine Global Solidarity e.V.)

Act IV

So 15.01.2017, 17:00
Asymmetrische Union

Szenario einer zukünftigen transdemokratischen Union, die auf einem ortsbezogenem Verständnis von äußerst unterschiedlichen europäischen Gemeinschaften beruht: ein Appell für eine Diversität durch Asymmetrie.

Robin McAlpine (“Common Weal“, Schottland)

Antwort: Elisabeth Voß (NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg e.V)

Act V

So 15.01.2017, 20:00
Kommunale Union

Szenario einer zukünftigen transdemokratischen Union, die sich auf ein Netz selbstverwalteter Gemeinden und Städte stützt und einen “Kommunismus ohne Staat“ umsetzt.

Mireia Vehí und Quim Arrufat (“Candidatura d'Unitat Popular“, Katalonien)

Antwort: Raúl Zelik (DIE LINKE)

Team

Moderation: Margarita Tsomou

Termine

Vergangen

Credits

Die Einnahmen der Veranstaltung gehen an "Tribunal ‘NSU Komplex auflösen‘"

“New Unions: Act I-V” istein Projekt von Studio Jonas Staal. Koproduktion: HAU Hebbelam Ufer. Die New Unions Kampagneist darüber hinaus entwickelt in Partnerschaft mit “BAK, basis voor actuelekunst“ (Utrecht), “State of Concept“ (Athen), “CCA Center for Contemporary Art“ (Glasgow). 

Präsentiert im Rahmen von “Utopische Realitäten”, eine Koproduktion von HAU Hebbel am Ufer und Haus der Kulturen der Welt im Rahmen von “100 Jahre Gegenwart”, kuratiert von HAU Hebbel am Ufer. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Spielorte

HAU2
Hallesches Ufer 34, 10963 Berlin

Zwei markierte Parkplätze vor dem Haus vorhanden. Barrierefreie Sanitäranlagen vorhanden. Es stehen vier Relaxed Seats in der ersten Reihe des HAU2 zur Verfügung. Auch Tickets für Rollstuhlfahrer*innen und Begleitpersonen sind über das Ticketingsystem buchbar. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unser Ticketing- & Service-Team unter +49 (0)30 259004-27 oder per E-Mail an
tickets@hebbel-am-ufer.de.

Aktuelle Hinweise für Ihre Anreise: 

Im Moment befindet sich am Halleschen Ufer eine Baustelle zwischen Wilhelmstraße und U-Bahnhof Möckernbrücke. Es gibt einen geteilten Ersatzweg für Fußgänger*innen (rechts) und Radfahrer*innen (links), der durch eine gelbe Bodenlinie markiert ist. Die Auto-Fahrbahn ist auf einen Fahrstreifen verengt. 

Anreise HAU2 über U Hallesches Tor:

Wenn Sie vom U-Bahnhof Hallesches Tor kommen, müssen Sie ab der Kreuzung Wilhelmstraße / Hallesches Ufer einen Ersatz-Gehweg benutzen, der mit einem Bauzaun von der Fahrbahn abgetrennt ist – der tatsächliche Gehweg ist im Moment gesperrt. Achtung: der Ersatzweg wird auch von Fahrradfaher*innen genutzt. Fußgänger*innen halten sich am besten rechts. Für sehbehinderte oder blinde Besuchende empfehlen wir deshalb aktuell, mit einer Begleitperson ins HAU zu kommen. 

Anreise HAU2 über U Möckernbrücke:

Wenn Sie den U-Bahnhof Möckernbrücke verlassen, bleiben Sie bitte bis zur Kreuzung Hallesches Ufer / Großbeerenstraße auf dem Gehweg auf der Kanalseite – der gegenüberliegende ist aktuell wegen Bauarbeiten gesperrt. 

HAU3000 / Positionen, Projekte, Publikationen