Kat Válastur

Diana, Even

  • Tanz
60 Min.

In einem Wald schlägt ein Pfeil in einen Baum ein und wird von der Wucht des Aufpralls in endlose Schwingungen versetzt. Durch die Schwingungen kräuselt sich eine ruhig daliegende Wasserfläche, ihre glatte Oberfläche wird zerstört. In demselben Moment fällt Diana, die Göttin der Jagd und Schutzpatronin von Flora und Fauna, tot um. Dieser gewaltsame Eingriff in den Mythos und seinen traditionellen Verlauf erschafft eine neue mythische Raumzeit. Diana existiert nunmehr gleichzeitig als Jägerin und Beute. In Kat Válasturs neuer Choreografie stellen die vier Tänzer:innen Xenia Koghilaki, Malika Lamwersiek, OgbitseOmagbemi, Tamar Sonn und vier polyphone Sängerinnen der griechischen Frauengesangsgruppe Pleiades die Kreisläufe der Handlung dar, auf einer von Leon Eixenberger entworfenen Bühne und mit dem Lichtdesign von Martin Beeretz. “Diana, Even” geht über die mythische Konstruktion des Ereignisses hinaus und schlägt so durch quantenmechanische Grundsätze (die:der Beobachter:in gestaltet das Beobachtete mit) eine neue Lesart der Geschichte vor.

Trailer “Diana, Even”

Team

Konzept, Choreographie: Kat Válastur / Performance: Xenia Koghilaki, Malika Lamwersiek, Ogbitse Omagbemi, Tamar Sonn / Sänger:innen: Pleiades Vocal Group (Aliki Atsalaki, Stella Grigovits, Vassula Delli, Eirini Kyriakou) / Lichtdesign & technische Leitung: Martin Beeretz / Bühnenbild: Leon Eixenberger / Assistenz Lichtdesign: Vito Walter / Assistenz Bühnenbild: Cecilia Nercausseau Gibson / Sounddesign: Cesar B. / Assistenz Choreographie: Lena Klink / Kostüm: Marie Gerstenberger/ werkstattkollektiv / Dramaturgische Beratung: Filippos Telesto, Yiannis Papachristos / Produktionsleitung: Sina Kießling / Touring & Distribution: Nicole Schuchardt (HAU Hebbel am Ufer)

Termine

Vergangen
Hinweis:

Zugang zu dieser Veranstaltung haben nur vollständig Geimpfte oder Genesene. Es gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske, auch während der Vorstellung. Die Veranstaltung ist im Schachbrett bestuhlt.  Ein zusätzlicher Testnachweis ist nicht notwendig. Unser vollständiges Hygienekonzept können Sie hier nachlesen.

Credits

Produktion: Kat Válastur. Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer, NEXT Arts Festival (Kortrijk), Points communs / nouvelle scène nationale Cergy-Pontoise / Val d’Oise. Gefördert durch: Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Hauptstadtkulturfonds.

Spielorte

HAU2
Hallesches Ufer 34, 10963 Berlin

Zwei markierte Parkplätze vor dem Haus vorhanden. Barrierefreie Sanitäranlagen vorhanden. Es stehen vier Relaxed Seats in der ersten Reihe des HAU2 zur Verfügung. Auch Tickets für Rollstuhlfahrer*innen und Begleitpersonen sind über das Ticketingsystem buchbar. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unser Ticketing- & Service-Team unter +49 (0)30 259004-27 oder per E-Mail an
tickets@hebbel-am-ufer.de.

Aktuelle Hinweise für Ihre Anreise: 

Im Moment befindet sich am Halleschen Ufer eine Baustelle zwischen Wilhelmstraße und U-Bahnhof Möckernbrücke. Es gibt einen geteilten Ersatzweg für Fußgänger*innen (rechts) und Radfahrer*innen (links), der durch eine gelbe Bodenlinie markiert ist. Die Auto-Fahrbahn ist auf einen Fahrstreifen verengt. 

Anreise HAU2 über U Hallesches Tor:

Wenn Sie vom U-Bahnhof Hallesches Tor kommen, müssen Sie ab der Kreuzung Wilhelmstraße / Hallesches Ufer einen Ersatz-Gehweg benutzen, der mit einem Bauzaun von der Fahrbahn abgetrennt ist – der tatsächliche Gehweg ist im Moment gesperrt. Achtung: der Ersatzweg wird auch von Fahrradfaher*innen genutzt. Fußgänger*innen halten sich am besten rechts. Für sehbehinderte oder blinde Besuchende empfehlen wir deshalb aktuell, mit einer Begleitperson ins HAU zu kommen. 

Anreise HAU2 über U Möckernbrücke:

Wenn Sie den U-Bahnhof Möckernbrücke verlassen, bleiben Sie bitte bis zur Kreuzung Hallesches Ufer / Großbeerenstraße auf dem Gehweg auf der Kanalseite – der gegenüberliegende ist aktuell wegen Bauarbeiten gesperrt. 

HAU3000 / Positionen, Projekte, Publikationen