Kat Válastur

OILinity

Im Rahmen der Werkschau “We were better in the future”

  • Tanz
ca. 60 Min.

“OILinity” von Kat Válastur ist eine choreografische Abhandlung über den Zustand der vom Erdöl abhängigen westlichen Gesellschaften. Die Berliner Choreografin versetzt drei Tänzer:innen in ein abenteuerliches Spiel mit dem Namen “OILinity” und lässt sie eine von Erdöl belebte Landschaft voll surrealer Hindernisse durchwandern. Ihr Herzstück ist die ‘spinning melancholy’, ein zylindriges Objekt, das nichts anderes als den Erhalt des sich offenbarenden Systems im Sinn hat. Mit kraftvollen Bewegungen, speziellen kinetischen Codes und schwarzem Humor versuchen die Performer:innen nach und nach, die Mechanismen dieses Systems zu brechen und aus seinem Kraftstoff etwas Neues zu destillieren. “OILinity” präsentiert dem Publikum eine choreografische Arbeit, die sowohl verborgene Wesenszüge des Menschen, als auch des Erdöls freilegt und ein Bewegungsvokabular findet, in dem Kräfte und Geschwindigkeiten in der kruden Schönheit des tropfenden Öls kulminieren.

Nach “GLAND” und “Ah! Oh! – A Contemporary Ritual” (beide 2014) schließt Kat Válastur mit “OILinity” ihre Trilogie “The marginal Sculptures of NewTopia” ab. Zuletzt arbeitete sie mit über 300 Tänzer:innen für die Eröffnungszeremonie der Eurogames in der von der Ölindustrie geprägten Stadt Baku in Aserbaidschan.   
Oilinity trailer

Team

Konzept & Choreographie: Kat Válastur / Tanz: Nitsan Margaliot, Enrico Ticconi, Marysia Zimpel / Lichtdesign: Martin Beeretz / Bühne: Laila Rosato Lüke / Mitrarbeit Bühne: Ulrich Leitner / Kostüm: Lydia Sonderegger / Assistenz Kostüme: Héloïse Bouteille / Sound & Skulpturen: Filippos Kavakas / Soundbearbeitung & Performance: Bryan Eubanks / Dramaturgie: Thomas Schaupp / Künstlerische Produktionsleitung: Katja Timmerberg / Presse & Produktion (Kreation): björn & björn / Produktionsleitung (Tour): HAU Artist Office / Sabine Seifert / Touring & Distribution: HAU Artist Office / Nicole Schuchardt

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Termine

Vergangen

Credits

Produktion: Kat Válastur. Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer, Théâtre de Nîmes. 
Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa und Fonds Darstellende Künste e.V..

Die Werkschau “We were better in the future” wird gefördert im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Präsentiert im Kontext von [DNA] Departures and Arrivals mit Unterstützung des Kulturprogramms der EU.

Spielorte

HAU2
Hallesches Ufer 34, 10963 Berlin

Zwei markierte Parkplätze vor dem Haus vorhanden. Barrierefreie Sanitäranlagen vorhanden. Es stehen vier Relaxed Seats in der ersten Reihe des HAU2 zur Verfügung. Auch Tickets für Rollstuhlfahrer*innen und Begleitpersonen sind über das Ticketingsystem buchbar. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unser Ticketing- & Service-Team unter +49 (0)30 259004-27 oder per E-Mail an
tickets@hebbel-am-ufer.de.

Aktuelle Hinweise für Ihre Anreise: 

Im Moment befindet sich am Halleschen Ufer eine Baustelle zwischen Wilhelmstraße und U-Bahnhof Möckernbrücke. Es gibt einen geteilten Ersatzweg für Fußgänger*innen (rechts) und Radfahrer*innen (links), der durch eine gelbe Bodenlinie markiert ist. Die Auto-Fahrbahn ist auf einen Fahrstreifen verengt. 

Anreise HAU2 über U Hallesches Tor:

Wenn Sie vom U-Bahnhof Hallesches Tor kommen, müssen Sie ab der Kreuzung Wilhelmstraße / Hallesches Ufer einen Ersatz-Gehweg benutzen, der mit einem Bauzaun von der Fahrbahn abgetrennt ist – der tatsächliche Gehweg ist im Moment gesperrt. Achtung: der Ersatzweg wird auch von Fahrradfaher*innen genutzt. Fußgänger*innen halten sich am besten rechts. Für sehbehinderte oder blinde Besuchende empfehlen wir deshalb aktuell, mit einer Begleitperson ins HAU zu kommen. 

Anreise HAU2 über U Möckernbrücke:

Wenn Sie den U-Bahnhof Möckernbrücke verlassen, bleiben Sie bitte bis zur Kreuzung Hallesches Ufer / Großbeerenstraße auf dem Gehweg auf der Kanalseite – der gegenüberliegende ist aktuell wegen Bauarbeiten gesperrt. 

HAU3000 / Positionen, Projekte, Publikationen